„Brider un shvester fun arbet un noyt…“ – Eine Geschichte des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbundes

Politik und Gesellschaft

Eine der größten Arbeiter:innen-Organisationen in der Geschichte der Arbeiterbewegung ist zugleich auch eine der unbekanntesten. Wer hat schon vom Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbund gehört? Gegründet in Vilnius, war er eine Mischung aus Gewerkschaft und Arbeiterpartei, die in den Jahren von 1897 bis 1935 in mehreren osteuropäischen Ländern aktiv war. Im Zuge der Auswanderung nach Pogromen und Verfolgung gab es aber auch Bundisten in Deutschland, die Kontakte in die hiesige Arbeiterbewegung knüpften, unter anderem auch zu Rosa Luxemburg. Wir möchten mit Euch die spannende Geschichte einer Organisation näher beleuchten, deren Mitglieder konsequenter als viele andere an der Überzeugung festhielten, dass Klassengegensätze sozial und nicht national seien. Dafür kämpften sie in den Auseinandersetzungen der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts um selbstbewusste Gestalter:innen ihrer Geschicke und nicht Opfer der Verhältnisse zu sein.

Moderatorin:

Chaja Boebel (BiZ Berlin)

Zielgruppe: Aktive

TN-Anzahl: 15

Kostenfreies Angebot

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Termin:

Mittwoch, 24. August 2021, 17:00 – 19:00 Uhr, Seminar-Nr. BX023421WEB, Anmeldung zum Online-Seminar

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Für unsere Online-Seminare nutzen wir das Tool ZOOM. Der Zugang ist leicht verständlich, unsere Kollegen aus unserem Schwester-Bildungszentrum Sprockhövel haben dazu 2 Screencasts erstellt:

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