Der „Preussenschlag“ als politisches Erbe

Warum Gewerkschaften eine gesellschaftspolitische Kraft sind

Es gibt in unserer Gewerkschaftsgeschichte Jahrestage, die fast vergessen und doch wichtig für unsere Geschichte und unser Selbstverständnis sind. Der 20. Juli ist ein solcher. 1932, also vor 90 Jahren, wurde während des sogenannten „Preußenschlags“ die sozialdemokratische Regierung widerrechtlich entmachtet und durch einen konservativen Reichskommissar ersetzt, dessen Politik der Entdemokratisierung die Wege dafür ebnete, dass Hitler im Januar 1933 zum Reichskanzler ernannte wurde.

Historiker:innen sagen heute, dass dieser 20. Juli die letzte Möglichkeit gewesen wäre, dies zu verhindern, wenn zivilgesellschaftliche Organisationen sich dem geeint entgegen gestellt hätten. Warum haben die freien Gewerkschaften damals gehandelt, wie sie gehandelt haben? Welcher Auftrag aus diesen Erfahrungen findet sich heute in unserer Satzung? Und warum ist letztlich die Übernahme gesellschaftspolitischer Verantwortung wichtig für unsere betriebspolitische Gestaltungsmacht. 

Diese Fragen möchten wir mit Euch in diesem Seminar diskutieren.

Moderation: Chaja Boebel (BiZ Berlin)

Zielgruppe: Aktive

Kostenfreies Angebot

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Termin:

20. Juli 2022, 17:00 – 19:00 Uhr, Anmeldung zum Online-Seminar

Zoom-Link zur Veranstaltung 

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Anmeldung zu einem Online-Seminartermin:

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Hinweis:

Für unsere Online-Seminare nutzen wir das Tool ZOOM. Der Zugang ist leicht verständlich, unsere Kollegen aus unserem Schwester-Bildungszentrum Sprockhövel haben dazu 2 Screencasts erstellt:

Wie funktioniert´s?

 

 

 

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© Headerfoto mit freundlicher Genehmigung von Michael Jänecke